Yıl 2017, Cilt 2, Sayı 38, Sayfalar 1 - 1 2017-12-28

Preface
Vorwort
Sunuş

Ersel Kayaoğlu [1]

54 45

Interdisziplinarität wird im aktuellen Diskurs nahezu aller wissenschaftlichen Fachrichtungen und Forschungsfelder als ein Weg gepriesen, den Anforderungen der immer weiter fortschreitenden Spezialisierung und Auffächerung Genüge zu leisten. Gekoppelt mit dieser Anforderung bzw. Tendenz vielfältige Veränderungen im Verständnis, im Gegenstandsbereich und in der Arbeitsweise der Wissenschaftsfächer. Dabei lässt sich die Diskussion um die Fragen, was eigentlich interdisziplinäre Herangehensweisen, Fragestellungen und Überlegungen sind, keineswegs als abgeschlossen betrachten. Nach mehr als drei jahrzehntelanger Diskussion in der Germanistik um diesen Begriff sind dem im aktuellen Diskurs neben weitergeführten kontroversen Diskussionen auch Begriffsbildungen wie Multidisziplinarität, Pluridisziplinarität, Transdisziplinarität und Crossdiszipliniarität hinzugekommen, was von der Aktualität dieses Themas zeugt.

Ausgehend davon haben wir diese Nummer der Zeitschrift den Fragen gewidmet, welche aktuellen Entwicklungen in den Beziehungen der Germanistik mit benachbarten Disziplinen wie der Kunstwissenschaft, Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, und Geschichte, Philosophie, Psychologie oder Anthropologie bzw. mit den Naturwissenschaften zu beobachten sind, welche interdisziplinären Forschungsmöglichkeiten innerhalb der Germanistik sich aktuell anbieten, welche interdisziplinären Aspekte und Möglichkeiten der Germanistik noch keine ausreichende Beachtung fanden, wie sich interdisziplinäre Ansätze im Wissenschaftsbetrieb auswirken und interdisziplinäre Forschungsfragen das Verständnis vom eigenen Fach verändern bzw. zu welchen Reflektionen diese Führen, wie es mit der Anwendbarkeit von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Gegenständen in der literaturwissenschaftlichen Arbeit steht usw.

Von den eingesendeten Beiträgen eine Auswahl getroffen. Heiko Ullrich geht in seinem mit „Volkskundliche und literaturwissenschaftliche Perspektiven auf Erzählungen von W. O. von Horn und Karl May“ betitelten Beitrag den Erzählungen zweier deutschen Autoren des 19. Jahrhunderts aus kulturanthropologischer, gattungspoetologischer und literarhistorischer Perspektive nach und zeigt die verschiedenen Schnittstellen von Volkskunde und Literaturwissenschaft auf, die einen adäquaten Zugang zu diesen Werken ermöglichen.

Özlem Karadağ betont in ihrem Beitrag „Disiplinlerarası ve Medyalararası bir Yeniden Yazma Eylemi Olarak Metin ve Performans:  Hamlet Makinesi (1977) & “Ophelia’ya Ölüm Yakışır” (2005)”, die Interdisziplinarität des Theaters als einer literarischen Gattung, dass von Natur aus verschiedene Disziplinen zusammenbringt und sich für Intermedialität insbesondere eignet. Am exemplarischen Beispiel von Shakespeare Hamlet, Heiner Müllers Hamletmaschine und der Performance Ophelia’ya Ölüm Yakışır der Theatergruppe Stüdyo Oyuncuları zeigt sie auf, wie die Performance als eine multidisziplinäre Umschreibung gedeutet werden kann, die neue interpretatorische Zugänge anbietet. .

Şebnem Sunar analysiert in ihrem Beitrag „Die Auflösung des Raum- und Zeitbildes in Christian Krachts Roman 1979“ Krachts bekannten Roman mit einem interdisziplinären Ansatz. Neben den erzählerischen Besonderheiten geht sie auch den in diesen Roman eingeflossenen gesellschaftlichen und kulturhistorischen Momenten nach.   

Abschließend haben wir zwei Besprechungen mit interdisziplinären Aspekten. Barış Konukman stellt in seiner Rezension das von Claus Ehrhardt und Hans Jürgen Heringer 2011 verfasste Buch Pragmatik vor und verweist auf die interdisziplinären Grundlagen des Buches im Hinblick auf die linguistische Pragmatik. Ausgehend vom interdisziplinären Ansatz der Linguistik vor. İrem Atasoy fasst die Ergebnisse der im Sommer 2017 in Helsinki abgehaltenen 7. Internationalen Tagung zur kontrastiven Medienlinguistik zusammen und stellt kurz dar, wie Medienkulturen in den Bereichen Semiotik, Linguistik und Medienlinguistik kontrastiv und interdisziplinär behandelt wurden.

Interdisziplinarität wird im aktuellen Diskurs nahezu aller wissenschaftlichen Fachrichtungen und Forschungsfelder als ein Weg gepriesen, den Anforderungen der immer weiter fortschreitenden Spezialisierung und Auffächerung Genüge zu leisten. Gekoppelt mit dieser Anforderung bzw. Tendenz vielfältige Veränderungen im Verständnis, im Gegenstandsbereich und in der Arbeitsweise der Wissenschaftsfächer. Dabei lässt sich die Diskussion um die Fragen, was eigentlich interdisziplinäre Herangehensweisen, Fragestellungen und Überlegungen sind, keineswegs als abgeschlossen betrachten. Nach mehr als drei jahrzehntelanger Diskussion in der Germanistik um diesen Begriff sind dem im aktuellen Diskurs neben weitergeführten kontroversen Diskussionen auch Begriffsbildungen wie Multidisziplinarität, Pluridisziplinarität, Transdisziplinarität und Crossdiszipliniarität hinzugekommen, was von der Aktualität dieses Themas zeugt.

Ausgehend davon haben wir diese Nummer der Zeitschrift den Fragen gewidmet, welche aktuellen Entwicklungen in den Beziehungen der Germanistik mit benachbarten Disziplinen wie der Kunstwissenschaft, Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, und Geschichte, Philosophie, Psychologie oder Anthropologie bzw. mit den Naturwissenschaften zu beobachten sind, welche interdisziplinären Forschungsmöglichkeiten innerhalb der Germanistik sich aktuell anbieten, welche interdisziplinären Aspekte und Möglichkeiten der Germanistik noch keine ausreichende Beachtung fanden, wie sich interdisziplinäre Ansätze im Wissenschaftsbetrieb auswirken und interdisziplinäre Forschungsfragen das Verständnis vom eigenen Fach verändern bzw. zu welchen Reflektionen diese Führen, wie es mit der Anwendbarkeit von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Gegenständen in der literaturwissenschaftlichen Arbeit steht usw.

Von den eingesendeten Beiträgen eine Auswahl getroffen. Heiko Ullrich geht in seinem mit „Volkskundliche und literaturwissenschaftliche Perspektiven auf Erzählungen von W. O. von Horn und Karl May“ betitelten Beitrag den Erzählungen zweier deutschen Autoren des 19. Jahrhunderts aus kulturanthropologischer, gattungspoetologischer und literarhistorischer Perspektive nach und zeigt die verschiedenen Schnittstellen von Volkskunde und Literaturwissenschaft auf, die einen adäquaten Zugang zu diesen Werken ermöglichen.

Özlem Karadağ betont in ihrem Beitrag „Disiplinlerarası ve Medyalararası bir Yeniden Yazma Eylemi Olarak Metin ve Performans:  Hamlet Makinesi (1977) & “Ophelia’ya Ölüm Yakışır” (2005)”, die Interdisziplinarität des Theaters als einer literarischen Gattung, dass von Natur aus verschiedene Disziplinen zusammenbringt und sich für Intermedialität insbesondere eignet. Am exemplarischen Beispiel von Shakespeare Hamlet, Heiner Müllers Hamletmaschine und der Performance Ophelia’ya Ölüm Yakışır der Theatergruppe Stüdyo Oyuncuları zeigt sie auf, wie die Performance als eine multidisziplinäre Umschreibung gedeutet werden kann, die neue interpretatorische Zugänge anbietet. .

Şebnem Sunar analysiert in ihrem Beitrag „Die Auflösung des Raum- und Zeitbildes in Christian Krachts Roman 1979“ Krachts bekannten Roman mit einem interdisziplinären Ansatz. Neben den erzählerischen Besonderheiten geht sie auch den in diesen Roman eingeflossenen gesellschaftlichen und kulturhistorischen Momenten nach.   

Abschließend haben wir zwei Besprechungen mit interdisziplinären Aspekten. Barış Konukman stellt in seiner Rezension das von Claus Ehrhardt und Hans Jürgen Heringer 2011 verfasste Buch Pragmatik vor und verweist auf die interdisziplinären Grundlagen des Buches im Hinblick auf die linguistische Pragmatik. Ausgehend vom interdisziplinären Ansatz der Linguistik vor. İrem Atasoy fasst die Ergebnisse der im Sommer 2017 in Helsinki abgehaltenen 7. Internationalen Tagung zur kontrastiven Medienlinguistik zusammen und stellt kurz dar, wie Medienkulturen in den Bereichen Semiotik, Linguistik und Medienlinguistik kontrastiv und interdisziplinär behandelt wurden.

Interdisziplinarität wird im aktuellen Diskurs nahezu aller wissenschaftlichen Fachrichtungen und Forschungsfelder als ein Weg gepriesen, den Anforderungen der immer weiter fortschreitenden Spezialisierung und Auffächerung Genüge zu leisten. Gekoppelt mit dieser Anforderung bzw. Tendenz vielfältige Veränderungen im Verständnis, im Gegenstandsbereich und in der Arbeitsweise der Wissenschaftsfächer. Dabei lässt sich die Diskussion um die Fragen, was eigentlich interdisziplinäre Herangehensweisen, Fragestellungen und Überlegungen sind, keineswegs als abgeschlossen betrachten. Nach mehr als drei jahrzehntelanger Diskussion in der Germanistik um diesen Begriff sind dem im aktuellen Diskurs neben weitergeführten kontroversen Diskussionen auch Begriffsbildungen wie Multidisziplinarität, Pluridisziplinarität, Transdisziplinarität und Crossdiszipliniarität hinzugekommen, was von der Aktualität dieses Themas zeugt.

Ausgehend davon haben wir diese Nummer der Zeitschrift den Fragen gewidmet, welche aktuellen Entwicklungen in den Beziehungen der Germanistik mit benachbarten Disziplinen wie der Kunstwissenschaft, Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, und Geschichte, Philosophie, Psychologie oder Anthropologie bzw. mit den Naturwissenschaften zu beobachten sind, welche interdisziplinären Forschungsmöglichkeiten innerhalb der Germanistik sich aktuell anbieten, welche interdisziplinären Aspekte und Möglichkeiten der Germanistik noch keine ausreichende Beachtung fanden, wie sich interdisziplinäre Ansätze im Wissenschaftsbetrieb auswirken und interdisziplinäre Forschungsfragen das Verständnis vom eigenen Fach verändern bzw. zu welchen Reflektionen diese Führen, wie es mit der Anwendbarkeit von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Gegenständen in der literaturwissenschaftlichen Arbeit steht usw.

Von den eingesendeten Beiträgen eine Auswahl getroffen. Heiko Ullrich geht in seinem mit „Volkskundliche und literaturwissenschaftliche Perspektiven auf Erzählungen von W. O. von Horn und Karl May“ betitelten Beitrag den Erzählungen zweier deutschen Autoren des 19. Jahrhunderts aus kulturanthropologischer, gattungspoetologischer und literarhistorischer Perspektive nach und zeigt die verschiedenen Schnittstellen von Volkskunde und Literaturwissenschaft auf, die einen adäquaten Zugang zu diesen Werken ermöglichen.

Özlem Karadağ betont in ihrem Beitrag „Disiplinlerarası ve Medyalararası bir Yeniden Yazma Eylemi Olarak Metin ve Performans:  Hamlet Makinesi (1977) & “Ophelia’ya Ölüm Yakışır” (2005)”, die Interdisziplinarität des Theaters als einer literarischen Gattung, dass von Natur aus verschiedene Disziplinen zusammenbringt und sich für Intermedialität insbesondere eignet. Am exemplarischen Beispiel von Shakespeare Hamlet, Heiner Müllers Hamletmaschine und der Performance Ophelia’ya Ölüm Yakışır der Theatergruppe Stüdyo Oyuncuları zeigt sie auf, wie die Performance als eine multidisziplinäre Umschreibung gedeutet werden kann, die neue interpretatorische Zugänge anbietet. .

Şebnem Sunar analysiert in ihrem Beitrag „Die Auflösung des Raum- und Zeitbildes in Christian Krachts Roman 1979“ Krachts bekannten Roman mit einem interdisziplinären Ansatz. Neben den erzählerischen Besonderheiten geht sie auch den in diesen Roman eingeflossenen gesellschaftlichen und kulturhistorischen Momenten nach.   

Abschließend haben wir zwei Besprechungen mit interdisziplinären Aspekten. Barış Konukman stellt in seiner Rezension das von Claus Ehrhardt und Hans Jürgen Heringer 2011 verfasste Buch Pragmatik vor und verweist auf die interdisziplinären Grundlagen des Buches im Hinblick auf die linguistische Pragmatik. Ausgehend vom interdisziplinären Ansatz der Linguistik vor. İrem Atasoy fasst die Ergebnisse der im Sommer 2017 in Helsinki abgehaltenen 7. Internationalen Tagung zur kontrastiven Medienlinguistik zusammen und stellt kurz dar, wie Medienkulturen in den Bereichen Semiotik, Linguistik und Medienlinguistik kontrastiv und interdisziplinär behandelt wurden.

  • Abstracts, <<http://blogs.helsinki.fi/medienlinguistik-2017/programm/abstracts/>>, son erişim tarihi [15.12.2017].
Konular
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Yazarlar

Yazar: Ersel Kayaoğlu

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APA Kayaoğlu, E . (2017). Preface. Alman Dili ve Edebiyatı Dergisi, 2 (38), 1-1. Retrieved from http://dergipark.gov.tr/iuaded/issue/33502/372321
MLA Kayaoğlu, E . "Preface". Alman Dili ve Edebiyatı Dergisi 2 (2017): 1-1 <http://dergipark.gov.tr/iuaded/issue/33502/372321>
Chicago Kayaoğlu, E . "Preface". Alman Dili ve Edebiyatı Dergisi 2 (2017): 1-1
RIS TY - JOUR T1 - Preface AU - Ersel Kayaoğlu Y1 - 2017 PY - 2017 N1 - DO - T2 - Alman Dili ve Edebiyatı Dergisi JF - Journal JO - JOR SP - 1 EP - 1 VL - 2 IS - 38 SN - 1303-9407- M3 - UR - Y2 - 2018 ER -
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ISNAD Kayaoğlu, Ersel . "Sunuş". Alman Dili ve Edebiyatı Dergisi 2 / 38 (Aralık 2017): 1-1.